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Gumm Prix in Ecktown

Der GUMM PRIX geht in die 4. Runde! Am 10. Juli 2016 startet wieder das verrückte Gummibootrennen aus der Rasmussen-und-die-Brix-Krimiserie. Der GUMM PRIX im Eckernförder Hafen ist für alle, die Spaß an der phantasievollen Verkleidung und am sportlichen Wettkampf auf dem Wasser haben. Wie auch in den letzten Jahren gibt es auch dieses Mal tolle Gewinne. Ihr könnt sowohl mit Schnelligkeit als auch mit fetzigen Kostümen punkten. Schmeißt euch in Schale und absolviert die rund 350 Meter lange Strecke. Ob im Gummiboot, Schwimmreifen, auf der Badeinsel oder mit dem Schwimmtier.

Jahr für Jahr versammeln sich immer mehr Fans des GUMM PRIX am Sonntag der Eckernförder Sprottentage. Der Startschuss für das Rennen fällt um 14.00 Uhr. Die Teams sollten sich ab spätestens 13.00 Uhr an der Bühne an der Hafenspitze einfinden.

Um Punkt 12.00 Uhr startet auf der Bühne an der Hafenspitze das Kulturprogramm. Die Hans-Dylan-Band ist mittlerweile weit über die Grenzen Eckernfördes bekannt. Seit Anfang 2015 touren sie mit der Pop&Poesie-Revue »liederlich kriminell« durch die Lande. Der Soundtrack zu den Rasmussen-und-die-Brix-Krimis hat sich für dieses Programm Verstärkung geholt. Peter Weinholz, bekannt aus Formationen wie Kieler Conga Kollektiv oder der Santana-Cover-Band Carlos, wird an Cajon, Congas und Bongos die Eigenkompositionen des Trios nach vorne treiben. In der musikalischen Wundertüte für diese Stunde nach Zwölf stecken neben den Eigenkompostionen wie »Ecktown« oder »Dahinten ist Meer« auch Klassiker wie »Tainted Love«, das in der deutschen Übersetzung von Neubauer zum »Süssen Gift« wird, und Bowies »Helden«.

Nach der Siegerehrung entern »Waves of Soul« die Bühne. Die Cover-Band war ein im Jahre 1967 aufgehender Stern am Kieler Pop-Himmel, der im Herbst 1969 wieder erlosch. Die Band schlug innerhalb dieser zwei Jahre hohe Wellen, durch zahlreiche Auftritte in Kiel und Umgebung erspielte sie sich einen klangvollen Namen. 1999 gab es dann eine Reunion. Und 2016 steht ein einziges Gründungsmitglied noch am Mikro und gibt die Lead-Vocals, der Rest der Gruppe besteht aus Leuten, die im Gründungsjahr allerhöchstens Schulreife hatten.

»Waves of Soul« ist eine Generationen-Band, die ausgesuchte Rock-, Pop- und Soul-Klassiker interpretiert. Die sieben Wellenreiter standen zu allen möglichen Gelegenheiten auf der Bühne. Sie gaben Königin Sylvia das Geleit und rockten mit Peter Maffay. Diese Band beweist immer wieder, dass sich Souveränität und Spielfreude nicht ausschließen. Bei ihren Auftritten springen die Funken über und Presse wie Publikum fühlen sich von den »Waves of Soul« mitgerissen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Auch in diesem Jahr stellt famila Eckernförde wieder zehn Boote zur Verfügung. Auf das Siegertreppchen kommen die drei Schönsten bis Schrillsten und die drei Schnellsten.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein Bühnenprogramm.

Für das Rennen könnt ihr euch anmelden unter: info@neubauerkommunikation.de und postalisch bei: Eckernförde Touristik & Marketing GmbH Stichwort: GUMM-PRIX 2016, Am Exer 1, 24340 Eckernförde. Unter http://www.ostseebad-eckernfoerde.de/sprottentage.html können die Anmeldeformulare heruntergeladen werden.

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Kieler Woche Abgesang

Und da ist er auch schon, mein letzter Artikel von der Kieler Woche in diesem Jahr.

Der Samstag bildete für mich bereits den Kieler-Woche Abschluss, da wir uns privat Sonntag noch mit jeder Menge Umzugskrams herumzuschlagen hatten – wird auch Zeit, da wir morgen bereits für 2 Wochen in Urlaub fahren und ich dann nur das eine oder andere Mal von unterwegs Laut geben werde. Abgelaufen ist er dann Dank der Wetterlage auch völlig anders als geplant, aber jetzt mal von vorn.

Geplant waren am Samstag Filmaufnahmen für den Offenen Kanal für Nightlife – Nightlive! beim Muddi Markt an der Holstenbrücke, wo in dieser Woche viele tolle Konzerte stattgefunden haben. Vielen Dank für diese wundervolle, von der sonstigen kommerziellen Ausrichtung losgelösten Art, die Kieler Woche zu zelebrieren. Das Team der ehrenamtlichen Helfer beim Muddi Markt ist große Klasse und es wäre wunderbar, wenn es den Muddi Markt auch im nächsten Jahr wieder geben würde (dies auch an die Stadt Kiel!)

Leider fielen die geplanten Konzerte aufgrund der Wetterlage aus und ich hatte plötzlich vier Stunden freie Zeit, mit denen ich gar nicht gerechnet hatte. Was macht man da? Na, erstmal Equipment wieder wegbringen und denn erst mal eine Wurst auf dem Internationalen Markt – aber nicht irgendeine, sondern eine Original Chorizo beim Spanier natürlich. Und wie so manchmal eines zum anderen kommt, wir trafen Bekannte, hatten tolle Gespräche und wurden dann zu den Two Blon.de mitgequatscht. Denn natürlich war ich neugierig, als hier von einer musikalischen Institution gesprochen wurde, die ich noch nicht kannte. Und damit bekam „meine“ Kieler Woche dann einen mehr als würdigen Abschluss.

Peter und Sven sind in der Kieler Musikszene ja keine unbeschriebenen Blätter und in den unterschiedlichsten musikalischen Richtungen unterwegs. Wobei,  selbst wenn sie Schlager bringen, alles ein wenig Punk ist. Und Spaß. Und mitsingen.

Egal welche Songs zum Besten gegeben wurden, es war nix dabei, das ich nicht mitsingen konnte und wollte. Hauptsache keiner hat das gefilmt 🙂 Verdammt, doch ich – zumindest ein ganz klein wenig …

Wobei das natürlich schon so ein Stichwort ist … ich hatte vorher viel über die ganz besondere Interpretation Peters von Purple Rain gehört und habe das mal für Euch mutgefilmt. Ist schon eine coole Nummer, wenn in einem Biergarten die Hölle losbricht und man so eine tobende Masse hinter sich hat, ohne auf einem „klassischen“ Konzert zu sein. Sowas ist echt Unterhaltung @ its best, genau wie die Nummer, das Publikum gleich von Anfang an damit zu motivieren, es in meine und deine Hälfte, also die gute und die bessere aufzuteilen (trotzdem gut, dass ich in der besseren war *grins).

Nach kurzer Zeit stellte ich fest, dass sich rund um uns herum alles Hardcore-Fans versammelt hatten, so rein zufällig war wohl fast niemand dort im Biergarten. Selbst unter den Jüngsten fanden sich der eine oder andere Fan, die mit den beiden Muggern auf den Tischen rockten und Luftgitarre spielten. Überhaupt, Tische und Bänke. Die beiden tobten wie die Derwische über Tische und Bänke, knieten, musizierten in Positionen, in denen ich nicht einmal ohne irgendetwas in der Hand das Gleichgewicht hätte halten können und machten dabei einen verhältnismäßig umangestrengten Eindruck.

Nur Bianca hätte ich an diesem Abend nicht heißen mögen … Aber was hinter dieser Geschichte steckt, das wissen nur diejenigen, die auch vor Ort waren.

Nach zwei Stunden waren nicht nur die beiden Musiker fertig, meine Stimme war auch kaum mehr als ein Krächzen und musste dann auf dem Weg nach Hause noch ein letztes Mal mit Rentierblut geölt werden, womit sich dann auch der Kreis zur Kieler Woche schloss.

 

 

 

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Butler bringt Sonne ins Herz

Freitag war ein seltsamer Abend, den die Kieler Band Butler aber zu einem Glanzpunkt verhalf. Ich hatte mich auf zwei Bands sehr gefreut, die ich seit längerem – und vor allem in der aktuellen Besetzung noch nicht gesehen hatte, daher war neben meiner Vorfreude doch so einiges an Skepsis dabei. Und das nicht ganz zu unrecht, in Teilen war ich doch ziemlich enttäuscht.

Jupiter Jones

Aber bei Jupiter Jones zeigt sich, dass die Band zumindest bei den neuen Songs einen Weg geht, der ihrer neuen Bandkonstellation auch wirklich entspricht und die Qualitäten des neuen Sängers auch unterstützt. Ihr Sound hat nicht mehr den gleichen Wumms, den er mit Nikolas Müller hatte sondern ist deutlich mainstreamiger und poppiger. Seine deutlich frischere Note bewegt vor allem das jüngere Publikum. Gerade auch die neu vorgestellte Auskopplung Rückenwind/Gegenwind ist schon sehr cool und kommt musikalisch mit großem Besteck daher – wie übrigens auch die Show mit bis zu neun (wenn ich richtig gezählt habe) Musikern auf der Bühne. Nur eins sollte eine von Deutschlands erfolgreichsten Bands zukünftig lassen – die alten Songs zu spielen. Sven Lauer ist ein echt guter Sänger und Entertainer auf der Bühne, aber ihm fehlt einfach die Gänsehaut erzeugende Tiefe in seinem Gesang, der ein riesiges Maß an Gefühl transportierte (und dies inzwischen auch mit seiner neuen Band „von Brücken“ wieder tut). Trotzdem Daumen hoch für die „neuen“ Jupiter Jones!

Butler

Und dann war da noch ein Auftritt in der Showbox, den ich dann so richtig gefeiert habe. Als wir ankamen, war die Bude schon richtig voll und es war kaum ein Durchkommen vorn zur Bühne, um noch das eine oder andere Foto zu knipsen. Vielen Dank daher an die Musico und insbesondere deren Fotografen, dass ich die Bilder nutzen darf.

Butler sind zurück – ihr erster Auftritt nach einer längeren Pause, die einem Auslandsaufenthalt eines Bandenmitglieds geschuldet war, sind sie wieder da – und das besser als je zuvor. Der ganz spezielle Sound aus Raggaeeinflüssen, Indie mit einem Spritzer (aber auch nur einen) rockiger Note und irre viel guter Laune macht dann auch sofort selbige und selbst ich fühlte mich genötigt, zu tanzen.

Die fünf Kieler lieferten ein hammermässiges Gesamtpaket ab, irgendwo zwischen nette Jungs und coole Typen, Schlagzeug und Bass lieferten den Rahmen für das spielerische Können der anderen Instrumente und des Gesangs. Alles in allem hat mich die Band mit diesem Live-Auftritt noch wesentlich mehr überzeugt als es jede CD könnte.

Richtig umgehauen hat mich der Moment, als Schlagzeuger Malte von ans Mikro kam und sang, das war ganz großes Kino, denn auch wenn er ein guter Drummer ist, ist er ein noch besserer Sänger – und das hatte ich nicht so erwartet. Coole Range, toller Ausdruck und so eine Leichtigkeit, das war ein Spaß. Hier mal ein kleiner Einblick. Das ist sicher auch noch ausbaufähig, denn gerade ein Zusammenspiel mit zweimal Gesang könnte ich mir bei ihrer Musik an der einen oder anderen Stelle schwerpunktmässig gut vorstellen. Selbst Stefan meinte, dass bei der Nummer für ihn die Sonne aufgegangen sei. Übrigens schmälert dies in keiner Weise die gesangliche Leistung von Haupt-Sänger Niklas, der ebenfalls einen richtig guten Job macht. Nur war das eben nicht so überraschend für mich 🙂

Chapeau an die ganze Band, ich freu mich jetzt schon drauf, mehr von Euch zu sehen.

Das war dann auch mein letzter Besuch in der Showbox für 2016, daher an dieser Stelle noch einmal ein riesiges Danke an die Musico, dass sie in jedem Jahr wieder eine der wenigen Möglichkeiten für lokale Kieler Künstler bietet, sich auf der Kieler Woche zu präsentieren!

 

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„Der Letzte macht das Licht aus“ – Ende der Ära Vertical Blinds

Donnerstagabend der Kieler Woche und so langsam schwindet meine Kondition doch ein wenig. Was mich allerdings auch gestern nicht davon abgehalten hat, meine Fototasche zu schnappen und mir das eine oder andere Konzert anzuhören. Vor allem, da an diesem Abend auch der letzte Gig der Kieler Metalband Vertical Blinds in der Showbox auf dem Programm stand. Aber dazu später mehr.

Der Start des Abends war erst einmal mit dem Durchkämpfen auf dem Rathausplatz beim Konzert von Bela B verbunden. Keine Chance, von Nahem ein paar Bilder zu machen und der Sound weiter hinten, wo man noch Luft beim Atmen bekommen konnte, war dann doch so schlecht, dass wir lieber ums Eck auf den Muddi Markt gegangen sind, um dort das Prinz WIlly Showcase mit dem Lone Rider und seinen Getreuen anzuhören. Immer wieder ein Garant für gute, handgemachte Musik von Mr. „I´m not Johnny Cash“, dem Bandleader auch der Line Walkers, der in diesem Fall „Miss Anna Jones“ und den besten aller Kontrabassspieler an seiner Seite hatte.

Über seine Qualitäten habe ich mich in manch anderem Artikel schon mehr als lobend ausgelassen, daher hier nur noch die Bilder zum Auftritt vor dem begeisterten Publikum.

Direkt im Anschluss wagten wir uns dann noch einmal auf den Rathausmarkt, um mit Rockabilly direkt an Country anzuschließen. Die einzelnen Bandmitglieder von Biggs-B-Sonic hatte ich zwar schon auf der einen oder anderen Bühne gesehen, aber noch nie als Band gemeinsam.

Auch hier bleibt nur festzustellen, dass hier Profis am Werk sind, die genau wissen, was sie tun – und das tun sie mehr als nur gut. Trotz beginnenden Regens wurde getanzt und hätte ich nicht die Kamera vor dem Regen in Sicherheit bringen müssen, hätte ich mir liebend gern mehr von der tollen Show angesehen, denn neben Frontmann Karsten sind auch Dummer Sebastian und Basser Claus echte Rampensäue, die mit ihrem Auftreten und der Musik dem Publikum ordentlich einheizen. Für mich wird wohl immer ein Rätsel bleiben, wie jemand auf einem Kontrabass stehend immer noch die richtigen Töne treffen kann 🙂

Zu guter Letzt ging es dann, wie oben im Artikel bereits erwähnt, in die Pumpe zum Abschiedskonzert der Vertical Blinds. Mit ihrer Auflösung geht eine lange Bandgeschichte zu Ende. Und für dies letzte Konzert haben die sechs Kieler noch einmal alles gegeben … Selbst der Sound in der Pumpe spielte mit und so bekamen wir ein Konzert zu hören, dass vor Inbrunst nur so strotzte. Einfach großartig und ein würdiger Abschluss, bei dem alle noch einmal ihren ganzen Erfahrungsschatz in die Waage warfen, um zu zeigen, worauf der Kieler Metal in Zukunft verzichten muss. Ihre Songs, die älteren wie auch die erst in der neuen Bandkonstellation seit letztem Jahr entstandenen, reihten sich wie Perlen an eine Schnur und wurden von Carolas Gesang noch einmal ordentlich zum Funkeln gebracht.

Trotzdem freue ich mich schon darauf, was die Zukunft für diese Musiker bringt, denn dass da etwas Neues im Busch ist, das bleibt mal ganz stark zu vermuten …

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Nervling … und alles tanzt!

Gestern hatte ich wieder so richtig Spaß auf der Kieler Woche. Daran waren natürlich nicht so ganz unbeteiligt die Freunde, die wir beim Konzert von Nervling getroffen haben – aber mindestens genau so sehr die Band selbst mit ihrer Reise um die Welt.

Dass ich auf einem Konzert mal tanze und die Kamera beiseite lege, kommt doch selten mal vor – aber in diesem Fall schon. Nicht nur, um mal eben von dem Gewicht der verschiedenen Objektive befreit zu sein, sondern um zu tanzen. Wonach? Na rund um die Welt, Reggae, Tango, indianische Weisen und einfach Spaß …  genau so, wie es sich in einer der längsten Nächte des Jahres gehört, Bier, Cocktails, gute Musik und tolle Performance.

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Wie das ausschaut? Na ich habe natürlich ein Video für Euch gemacht, aber das kann in nur geringem Maße wiedergeben, wie viel Spaß die Nummer tatsächlich gebracht hat … also bleibt Euch letztlich nichts anderes übrig, als selbst mal unterwegs zu gehen, um das volle Konzerterlebnis zu haben, denn 2D ist letzten Endes auch nur halber Kram. Gönnt Euch den Spass, auch die nächsten Tage auf der Kieler Woche sind umsonst und draußen … und in diesem Jahr ist das Wetter doch handzahm für Kieler Verhältnisse.

Am Donnerstag gibt es natürlich auch so Einiges für Euch, was ihr nicht verpassen solltest, angefangen bei Prinz Willy @ Muddi Markt mit dem Lone Rider über Mark Forster und Royal Republic und die Disco Boys auf der NDR Bühne bis hin zum definitiv letzten Auftritt der lokalen Metal-Größe Vertical Blinds in der Showbox, die sich nach diesem Gig auflösen werden.

Aldo schwingt Euch morgen rechtzeitig in die Klamotten, um so viel wie möglich von der Kieler Woche zu erhaschen …. Egal was, es kann nur gut werden 🙂

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Stereo Bombs ballern besser als Jogis Jungs

Auch gestern war ich natürlich unterwegs, allerdings hat es reichlich gedauert, bis ich dann endlich so richtig musikalisch in Fahrt kam.

Nach dem Public Viewing an der Hörn, wo die deutschen Fussballer aus ca. 20 Torchancen nur einmal das Runde ins Eckige brachten, wollte ich so richtig schön bei Lotto King Karl abfeiern. Wollte, denn dieses Mal machte mir das Lotto-Konzert so gar keinen Spaß. Die Musik kam mir recht lieblos runtergeträllert vor und es kam, solange wir da waren, im Publikum nicht so recht Stimmung auf. Schade, denn mir war eigentlich so richtig zum Abfeiern zumute und eigentlich mag ich den Hamburger Jungtotal gern.

Chili con Pepper

Also machten wir uns dann auf die Socken und drehten eine kleine Runde um die Hörn bis zur Netuse-Bühne, auf der Chilli con Pepper die Masse zum Tanzen brachte. Neulich war ich ja bei Rock am Ring, wo die „echten“ Chilis eine der Headliner waren und ich muss sagen, was Zuwendung zum Publikum und Spaß auf der Bühne angeht, haben mir die Kieler Jungs mindestens genauso gut gefallen. Vom Original-Konzert war ich echt enttäuscht, aber hier auf der Bühne wurde so richtig Spaß gezeigt und die Menschen vor der Bühne hatten gute Laune pur. Daumen hoch für diese Coverband!

Stereo Bombs

Zu guter Letzt das Highlight des musikalischen Tages in der Pumpe, Showbox – die Stereo Bombs. Die fünf Kieler Männern um Sänger Pjodder sind einfach tight. Harte Riffs, geile Show, die Rhythmusfraktion mit Bass und Drums auf den Punkt und sowohl Lead- wie Rhythmusgitarre fett – es brauchte nur ein Lied, und der Rote Salon kochte und das Publikum tanzte bis der Arzt kommt.

Wie professionell die Stereo Bombs unterwegs sind, merkte man spätestens, als einer von Arvids Gitarren den Geist aufgab und die Band die eigentlich erforderliche Pause mit geiler Mugge füllten, bis er wieder startklar war.

Die Stereo Bombs brachten nicht nur den Laden zum Kochen sondern warfen sich auch selbst voll in die Musik rein, sprangen von der Bühne und performten auch auf der Tanzfläche mit vollem Körpereinsatz. Es ging aber nicht ausschließlich laut und rockig zur Sache, inzwischen haben die Jungs auch ihre romantische Seite entdeckt und zeigen sie in dem einen oder anderen Song wie z.B. „It ain´t easy“. Und auch die ist dank des gesanglichen Könnens von Pjodder großes Kino.

Und damit trafen sie bei allen elf Songs voll ins Schwarze … <3