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Alle Jahre wieder …. „Weihnachtsmusik“

Klar, Weihnachtszeit ist die Zeit der Besinnlichkeit, des sich zu Hause einmummeln, Plätzchen backen und vielleicht das eine oder andere Mal auf den Weihnachtsmarkt gehen.

Aber halt – das ist natürlich bei Weitem nicht alles, was zum Pflichtprogramm vor Weihnachten dazu gehört. Natürlich gibt es auch Klassiker bei den musikalischen Veranstaltungen außerhalb des Weihnachtsoratoriums die gehört werden wollen.

Welches sind denn Eure Lieblinge? Rein damit in die Kommentare, damit ich meine Liste der Top 5 vielleicht noch um den einen oder anderen Punkt anreichern kann 🙂

Meine Top 3

Top 1: Natürlich die Männer mit Bart. Bei mir hat es sich inzwischen zur Tradition entwickelt, in der Woche vor Weihnachten die Trez Hombrez in der Räucherei zu besuchen.

Die wohl beste ZZ-Top Coverband wird auch in diesem Jahr die Menge wieder zum Toben, Singen und Tanzen bringen. Ich liebe sie – seit meinem ersten Zusammentreffen vor Jahren am hintersten Winkel von Hamburg bei einem kleinen Festival. Was für eine Tour damals, Ketie und ich hatten damals reichlich Spass am Arm der Welt … Dieses Jahr am 17.12. in der Kieler Räucherei.

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TOP 2 – auch das eine seit Jahren gelebte Tradition, ach was rede ich – seit Jahrzehnten … Kenner wissen jetzt sofort, wen ich meine, denn SO lange hält nur eine Band ihre Fahne hoch beim Feiern der Bagalutenwiehnacht, natürlich handelt es sich hier um Torfrock.

Am 14.12. feiern wir mit Hörnern auf dem Kopf und an den Lippen in der Pumpe. Hach, was freu ich mich schon, Eskalation ist vorprogrammiert bei der inzwischen 27. !!! Bagalutenwiehnacht.

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TOP 3 Home for Christmas schaffen es, selbst so unruhige Geister wie mich dann doch mal zur Ruhe zu bringen und die Vorweihnachtszeit dann doch einmal so richtig in besinnliche Stimmung zu bringen. Wundervoll, das Ambiente, in dem einige der richtig großen Schleswig-Holsteiner Künstler Georg Schroeter, Marc Breitfelder, Maya Mo und ihr Pianist Miguel Weihnachten aus aller Welt in einige Kirchen im Norden bringen.

Am 10.12. spielen sie in der Erlöserkirche in Kiel-Russee. Dort könnt Ihr sie nicht nur sehen sondern auch ihre druckfrische CD mit nach Hause nehmen, um diese wundervolle Weihnachtsstimmung auch dort zu erhalten.

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Headbanging at its Best

So, die Woche ist nun ja schon fast wieder rum und ich hatte auch diese Woche arbeitsmässig wieder mächtig viel um die Ohren. Daher mochte ich mich abends nicht NOCH weiter hinter den Rechner klemmen, zumal ich doch einen mittelschweren Anflug von Grippe in den Knochen stecken habe.

Aber natürlich sollt ihr nicht Zu lange auf meinen Bericht vom klassisch-hochwertigen Kick Ass Metal III warten.

Erst einmal ein dickes Lob an denjenigen, der das Line Up zusammengestellt hat. Mit der Bandauswahl wurden die verschiedensten Geschmäcker vollends getroffen.

Ax´n Sex

Den Startschuss an diesem Abend gaben einmal mehr Ax´n Sex. eines der Metal-Urgesteine der Kieler Szene. Neues war natürlich nicht dabei, aber ohne mindestens eine der „Klassiker“ ist so ein Festival eben keine runde Sache.  Die Songs textlich genau so aktuell wie vor 25 Jahren, das Publikum vom ersten Song an voll dabei und auf der Bühne Musiker, die ihr Handwerk einfach verstehen.

Sacrifice Theory

Weiter ging es dann mit einem echten Kultursprung – Sacrifice Theory aus Gelsenkirchen ballerten mit Thrashmetal in bester Polkamanier los. Ich stand erst mal mit offenem Mund und feierte die Jungs derbe ab. Und so ging es nicht nur mir sondern so ziemlich allen im gut gefüllten Roten Salon, egal in welcher Metal-Sparte man eigentlich zu Hause ist. Hammergeil und unbedingt wiederholungsbedürftig, sobald die Jungs wieder gen Norden kommen. Ich habe schon mal die Angel ausgeworfen, ob sie vielleicht demnächst mal zu mir ins Studio zu Nightlife Nightlive kommen wollen – und die Chancen stehen gut, Euch diese tolle Band dort präsentieren zu können.

Roadwolf

Wer jetzt aber meinte, nach diesem geilen Gig könnte nichts geiles mehr kommen, wurde eines deutlich Besseren belehrt. Auch die nächsten beiden Bands, die Österreicher Roadwolf genau wie die Lokalmatadore Ivory Tower.

Roadwolf konnten mit klassischem Geradeaus Metal bestechen. Ich musste ein wenig an Iron Maiden in ihren besten Zeiten denken und kam so nebenher ins Grübeln, wie seltsam das doch ist, dass mich eine mir bislang völlig unbekannte Band damit eher erreicht als das Original in diesem Sommer auf Wacken

. Wobei – so seltsam ist es vermutlich gar nicht, denn die Österreicher waren mit so viel Engagement und Herzblut dabei, dass es eine Freunde war, Ihnen zuzuhören. Spätestens im nächsten Festivalsommer werden wir uns auf jeden Fall wiedersehen, auf Wacken, beim   XXX oder bei einem der anderen Metal-lastigen Festivals.

Ivory Tower

Den krönenden Abschluss des Abends setzten die Organisatoren des Kick Ass Metal Festivals III selbst. Und mit ihrem Prog-Metal waren sie dann genau das Tüpfelchen auf dem i, was diesem Abend noch fehlte, um eine runde Metal-Sache zu sein.  Hammersänger, Instrumentierung 1a – mehr gibt es hier eigentlich nicht zu sagen. Außer – diesen fettes DANKE für diese Veranstaltung!!!

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Ein Herz für ALLE Kieler – Kiel spielt für Flüchtlinge

Samstag hatte es so richtig in sich … Die beiden Veranstaltungen, erst das Biertasting im Legienhof beim den Craft Beer Day und danach dann Kiel spielt für Flüchtlinge II in der Pumpe, stellten  für mich eine Herausforderung dar.

Ich schaffte es aber doch recht unbeschadet mit einem weinenden Auge den Legienhof zu verlassen, aber die Bands in der Pumpe lockten doch sehr, obwohl ich doch noch soooo viele Biere hätte probieren können.

Doch die Stereo Bombs, Mary Jane killed the Cat und John Monday versprachen einfach ZU gute Musik, um die Location nicht zu wechseln …

Und so war ich dann am Ende des Abends auch froh, dort gewesen zu sein. Denn die Stimmung war einfach bombig, die Leute gut gelaunt und tanzwillig – alle hatten sichtlich Spaß am fröhlichen Miteinander bei Hammer-Musik.

Nicht zu vergessen ein fettes DANKE!!! an die Organisatoren dieses Super Events, das so viel Engagement im Vorwege brauchte – wer Zeit und Lust hat, den vermittele ich gern ans Organ-Team, denn auch im nächsten Jahr soll es wieder ein Kiel spielt für Flüchtlinge geben. In diesem Sinne auch von mir ein <3 für Euch!

Stereo Bombs

Als erstes auf der Bühne konnte ich die Stereo Bombs erleben. Die – vorher auch nicht so umfänglich angekündigten Standup 69 habe ich leider verpasst, mir aber sagen lassen, dass auch sie ordentlich Spass gemacht hätten.

Über die Kieler Jungs um Pjodder habe ich schon so viele Lobeshymnen gesungen, dass ich Euch das für dieses Mal ersparen will, nur so viel sei gesagt, sie sind einfach granatenstark, mit echten Rampensäuen gesegnet und gesanglich wie auch an den Instrumenten erstklassig … Eine meiner liebsten Bands <3

Mary Jane Killed the Cat

Auch die Elmshorner sind kein unbeschriebenes Blatt für mich – und natürlich für insbesondere die jungen Kieler auch nicht. Mehrere Jahre hintereinander zur Kieler Woche waren sie ganz vorn dabei, wenn es um die Junge Bühne ging und ganz aktuell sind die vier auch filmisch „In Sachen Türke“ dabei und ziehen daher sogar in Funk und Fernsehen ihre Runden … Ihr zwar von Basis, den Foo Fighters und U2 deutlich geprägter Stil, kommt trotzdem mit einem eigenen, nordischen Style daher, der mich auch an die eine oder andere skandinavische Band erinnert. Und auch hier wurde getanzt bis der Arzt kommt, über alle sprachlichen Grenzen hinweg.

John Monday

Die rote Laterne an diesem Abend hatte John Monday aus Hamburg. Die Zuschauerzahl bröckelte zu dieser späten Stunde dann langsam und auch ich war schon massiv müde – aber die vier Musiker rissen mich mit einem vollen Pfund geiler Musik noch mal aus meiner Lethargie.

Aktuell mit Ihrer Scheibe Six 6 Drucks 6 Rock´n Roll in den Niederlanden unterwegs, brachten sie  letzte Woche Samstag das trotzdem noch zahlreiche Publikum in ekstatische Tanzlaune. Kein Wunder bei der Action auf der Bühne und dem richtig fetten geilen Sound. New Age Rock´n Roll bester Sorte …

 

 

 

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Musik verbindet – über alle Grenzen

Am Samstag findet das zweite „Kiel spielt für Flüchtlinge #2“ statt.

Auch dieses Mal hat das Organ-Team wieder mehrere tolle Bands dafür begeistern zu können, sich für den Guten Zweck zu engagieren und die Kieler Pumpe.

Dabei sind dieses Mal:

John Monday

Die Hamburger Band aus dem Dunstkreis der HSM bringt mit einer energiegeladenen Ballung New Age Rock´n Roll garantiert den ganzen Laden in Bewegung.

Seit 2013 sind die vier Musiker gemeinsam unterwegs und zeigen im 70er Style, wie klassisch-zeitlose Musik des Rock´n Roll in unsere Zeit transportiert werden kann. Und ich freu mich schon drauf, weil ich sie schon lange mal vor die Flinte bekommen wollte.

 

Stereo Bombs

Eine der heißesten Kieler Bands ist an diesem Abend auch dabei und wird beim Abriss der Pumpe helfen. An wem die Jungs mit ihrem unverkennbaren Sound bisher vorbei gegangen sind, der hat echt was verpasst und sollte dringend an diesem Abend dabei sein.

Harte Riffs, geile Show, die Rhythmusfraktion mit Bass und Drums auf den Punkt und sowohl Lead- wie Rhythmusgitarre fett – das sind die Dinge, die ich Euch versprechen kann, denn so Fight sind wenige …

Mary Jane killed the Cat

Ebenfalls aus Hamburg, kommen die vier Krautrocker einmal mehr nach Kiel. Auch sie habe ich in der Vergangenheit mehrfach gesehen und jedes Mal war ich schwer begeistert. Vergleiche haben ja immer einen leicht faden Beigeschmack, aber diese vier haben mit ihrer Soundmischung aus U2, Basis und Foo Fighters etwas sehr eigenes geschaffen.

 

Selbst in den Umbaupausen erwartet uns ein tolles Rahmenprogramm – Beatboxing und eine Singer-Songwriterin werden uns unterhalten.

Also nichts wie hin da …

 

 

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Tritt in den Hintern … oder was? Kick-Ass Metal-Festival Vol. 3

Am 14.10.  haben wir mal wieder eine richtig fette Metal-Veranstaltung in der Kieler Pumpe, das Kick Ass Metal Festival  geht in seine dritte Runde. Der Preis ist mit 10 Euro einmal mehr sehr mager bemessen für fünf Bands, und seitdem im Roten Salon eine neue Soundanlage installiert ist, kann sich der Sound auch hören lassen. Dies wurde bereits zur Kieler Woche in diesem Jahr unter Beweis gestellt, da ist nix mehr über vom früher häufig vorherrschenden Schrammel-Sound.

Dabei sind …

Dabei sind neben dem Opener Ax´n Sex, die auf dem WOA 2014 ihr 25-jähriges Revival gefeiert haben, mit  Ivory Tower, Roadwolf, Mercury Falling und Sacrifice Theory eine bunte Mischung der verschiedenen Metal-Genres.

Ivory Tower, ebenfalls aus Kiel und ebenfalls mit langjähriger Bandgeschichte, seit den 90er Jahren,  entstanden aus den man diesem Abend ebenfalls spielenden Ax´n Sex , sind weit über Kieler Grenzen hinaus seit Jahren mit  Kieler Power Progressive Metal unterwegs.

Von far far away aus Wien kommen Roadwolf, die sich in 2014 zum WOA ebenfalls schon einmal in den hohen Norden verirrt hatten. Hier wird es Hard and Heavy, wenn sie mir ihrem kompromisslosen geraden 70er/80er Jahre beeinflussten Sound nach vorne gehen.

Komplettiert wird das Festivalbilling um die Dark Melodic Prog Metal Band Mercury Falling aus Fulda, die Songs ihrer vierten Studioscheibe CD „Introspektion“ vorstellt. Bereits seit 1997 unterwegs, werden sie im Laufe der Jahre immer vielschichtiger und bieten inzwischen eine wundervolle Reise von verspieltem Hardrock über Progressive bis hin zu richtig hartem harten Sound.

Außerdem kommen noch aus dem Herzen Gelsenkirchens Sacrifice Theory, die mit ihrem anspruchsvollen, amerikanisch inspiriertem Thrash, die uns mit ein wenig Polka erfreuen wollen.

Und wer dann immer noch nicht genug hat, der begibt sich danach ins Hot Rock zur Aftershow-Party …

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WellBad – von Bad keine Spur

Letzten Freitag spielten WellBad, die Entdeckung des letzten Jahres am Blues-Horizont in der Kieler Räucherei – ein echtes Erlebnis für alle Fans. Und genau die füllten die Räucherei auch fast bis auf den letzten Platz.

WellBad – nie gehört?

Das ist zumindest für Bluesfans kaum möglich, war die Band um den jungen Hamburger Sänger Daniel Welbat (Nachtigall, ik hör Dir trapsen, woraus der Name entstanden ist) 2015 Gewinner der Deutschen Blues Challange und wurde Dritter bei der Europäischen Ausscheidung.

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Können tun die Jungs nach eigenem Bekunden „alles außer FIS“ – und beschränken sich nicht auf Blues in Reinkultur sondern nehmen auch Anleihen im Jazz, während Daniel auf der Bühne röhrt und tobt wie das Kind von Joe Cocker und Tom Waits.

Der Gig

Am bestechendsten für mich war das Gefühl, dass da fünf Männer auf der Bühne stehen, die noch echten Spaß an der Sache haben – und den Blues und ihr Publikum nicht so tierisch ernst nehmen, wie dies im Blues-Bereich sonst häufig der Fall ist. Das gepaart mit einer irrsinnig sympathischen Art, lässt bei mehr als einer der Ladies aus der ersten Reihe Herzchen Richtunimg_0022g Bühne fliegen – und auch ich kann mich den Charme, der von der Bühne versprüht wird, nicht ganz entziehen (auch wenn Schatz das sicher nicht ganz so sehen möchte *grins*)

Musikalisch hochklassig, gibt es natürlich rein gar nichts zu meckern. Auf der Bühne eine Einheit, kamen neben den „klassischen“ Instrumenten auch insbesondere durch Lennard Eggers Banjo und Trompete zum Einsatz. Die Musiker neben Welbat sind auch sonst keine unbeschriebenen Blätter, waren sie doch in der Vergangenheit au mit anderen musikalischen Größen wie z.B. Jessy Martens unterwegs.

Sehr genial auch der Drummer Sebastian Meyer, der nicht nur „normal“ mit Sticks, Besen oder Mallets spielt, sondern auch vielfach mit der bloßen Hand oder einer simplen Spülbürste die Drums bearbeitet.

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Und wer dann nun noch etwas sehen will, der hat hier die Gelegenheit, sich durch die Galerie des Abends zu klicken.

Noch ein Hinweis in eigener Sache – wen ein Ton-File interessiert, den findet ihr auf meiner Facebook-Fanpage.