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CD Review: Paint – Kaboom

Mir ist die neue Scheibe von Paint schon ein Weilchen vor Weihnachten ins Haus geflattert. Erst jetzt hatte ich ausreichend Ruhe, sie ein paar Mal anzuhören.

Und – die Scheibe hat mich nicht enttäuscht, die Jungs haben mich damit wie damals bei ihrem Live-Auftritt Ende 2014 in der Lauschbar voll im Sack.

Auf der im Oktober erschienenen CD KABOOM sind 10 Songs und gut 36 Minuten Fettfunkrock von Paint kompakt zu einem „gute Laune / geile Mugge“-Paket geschnürt worden.

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Was sicher erstaunt, das ist die Tatsache, dass das Lübecker Trio erst elf Jahre nach Gründung ihr erstes vollständiges Album auf den Markt wirft, obwohl sie mit dem Gewinnen einiger Contests wie dem Schleswig-Holstein Hammer und dem Alsterradio Bandcontest schon deutlich früher erfolgreich am Start waren.

Das Album

Inhalt

  1. Feuer 02:24
  2. Surfen Aufm Gletscher 02:56
  3. Gefallene Engel 03:50
  4. Rückenwind 02:37
  5. Niki Lauda 02:17
  6. Alice 04:11
  7. Kleine Gewitter 03:51
  8. Schaffst Du im Leben Nicht 02:59
  9. RaketenJohnny 02:11
  10. Lieder Singen 04:38

 

Meine Meinung

Bereits mit den ersten Takten von Feuer ist man hellwach, funkrocken die drei Jungs aus Lübeck so richtig los und versprühen verpackt in eingängige Rhythmen gute Laune pur.

Sie beobachten das, was sich so im richtigen Leben so abspielt und was sie erleben und machen daraus Songs, die man nicht nur ein- oder zweimal hören kann, sondern die man beim ersten Hören für ihren Sound, aber danach auch für die Texte und den Sinn hinter den Songs immer wieder spielt.

Aber nun mal einen Sprung zu einem der druckvolleren Songs – Niki Lauda, der zum Beispiel mit seinem Arrangement den Songtext auch ohne jede Silbe deutlichst vertonen würde, sehr geil um so richtig abzuzappeln und durchzudrehen.

Mein Favorit ist einer der längeren und nicht ganz so temporeichen Songs auf der Scheibe, Alice. Die Mischung aus eingängigem Text und toller Melodie hat mich gepackt und ich mache mit meinem Gesumme heute schon den ganzen Tag alle in meinem Umfeld verrückt, weil ich selbst ja nicht gerade als große Sangeskünstlerin bekannt bin.

Auch Lieder singen bringt eine der Qualitäten des Trios weit nach vorne, mit tollem Text und eher sparsamer Instrumentierung.

Gesamtprädikat

Kaufen!

 

 

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