Was geht am Nordpol Süd??? Musik und Veranstaltungen zwischen Kiel und Hamburg

2018 – mal wieder Plan vs. Leben ;)

In den letzten Jahren habe ich Euch zum Jahresanfang eigentlich immer mit einem Posting off topic zum Thema Jahresrückblick und Pläne fürs Neue Jahr bombardiert, kaum dass das Jahr begonnen hatte..

Diesmal ist das „Neue Jahr“ zwar schon 14 Tage alt, aber gut Ding will manchmal ja Weile haben. Ich hoffe, Ihr habt die Zeit bis hierher, wie sonst auch, wenn es mal wieder länger dauert, mit einem Kitkat überbrückt und seid jetzt dafür um so aufnahmebereiter.

 

Look back

Erst einmal einen kleinen Blick rückwärts ins letzte Jahr. Bis Mitte des Jahres ziemlich stressig durch Umzieherei, Urlaub, das eine oder andere Konzert, Familie, kielTV und Job, wurden wir das erste Mal bereits auf dem Rückweg vom Hellfest durch unsere Autopanne kurz (also eine Woche) ausgebremst. Das war zwar ärgerlich, hat aber letztlich nur Geld und Nerven gekostet.

So manches Mal habe ich mich in diesem Jahr wie rechts im Bild gefühlt …

        

Die zwei Jahreshälfte hatte dann familiär deutlich Schlimmeres im Gepäck, und auch wenn wir inzwischen wieder nach vorn sehen, steckt uns das Erlebte doch noch etwas in den Knochen. Was habe ich draus gelernt?

  • Sei aufmerksam gegenüber deinen Liebsten und lass Dich nicht abwimmeln, wenn Du das Gefühl hast, da stimmt was nicht
  • Sortiere Dinge (und manchmal auch Menschen …) aus, über die Du Dich permanent ärgerst oder die Dir nur Energie rauben, aber keine zurück geben.
  • Kein Plan ist so wichtig, dass er nicht über den Haufen geworfen werden könnte, wenn Dich jemand wirklich braucht.

 

Und nun  mal nach vorn …

Für dieses Jahr habe ich  mir so einiges vorgenommen und mich dafür auch von einigem „Ballast“ befreit.

Musikalisch

Mein Baby schneckenschubsen war ja im letzten Jahr deutlich ins Hintertreffen geraten. Um hier wieder viel aktiver werden zu können, habe ich aufgehört, Nightlive zu organisieren und moderieren. Auch wenn es toll ist, Musikern eine Plattform bieten zu können, in der sie sich präsentieren können, bin ich selbst viel glücklicher damit, vor brüllenden Boxen zu stehen und jeden Tropfen Musik in mich aufzusaugen. Dann  hinterher die Atmosphäre zu schildern und verbale Bilder für Euch zu malen, damit auch Ihr einen Eindruck bekommt, das ist so ganz und gar meins.

Also liegt es klar auf der Hand, ich schreibe wieder mehr und geh auf die lokalen Konzerte, fotografiere und tu damit dann genau das, was mir wirklich super viel Spaß bringt. Lokale Perlen zu entdecken, und vielleicht den einen oder anderen Menschen mehr für die kleinen Konzerte zu begeistern, das ist einfach klasse. Hier gleich mal etwas Werbung für das Bunker Bash Anfang Februar.

Dabei geht es mir im Gegensatz zu früher aber nicht mehr darum, Zahlen zu erreichen – früher habe ich häufig geschaut, welche Reichweite ein Artikel hatte, wie viel Likes und wie viele Fans meine Facebook-Fanpage. Aber mal ehrlich – ist das wichtig? Nicht wirklich, stattdessen kommt es doch drauf an, ob die Leute, denen der Artikel angezeigt wird, ihn auch tatsächlich lesen und dadurch Bock kriegen, selbst unterwegs zu gehen und sich und die Musik zu feiern.

Das sind also schon mal drei Dinge.

  • Schreiben
  • fotografieren
  • Begeisterung entzünden

 

Geist und Körper

Auch an der Ecke gibt es das eine oder andere zu tun. Mal mehr auf den Körper zu hören, wenn der irgendwelche Zipperlein entwickelt und diese auch als berechtigt wahrnehmen. Immer einen Tick über die Grenzen gehen ist vielleicht nicht immer der beste Weg, um langfristig klarzukommen. Zumindest wenn man wie ich 107 werden will und dabei bis zuletzt jedes Jahr mindestens 6 Festivals mitnehmen will.

 

Aber das alleine ist es natürlich nicht. Auch mal dem Kopf die Gelegenheit geben, das eine oder andere zu verarbeiten und nicht immer wie im Hamsterrad voran zu machen. Selbst wenn ich vielleicht damit etwas sausen lassen muss, das ich mir eigentlich vorgenommen hatte.

Mein Lieblingsbild 2018 möchte ich Euch nicht vorenthalten – gemacht auf dem Hellfest, als wir alle einen fetten Sonnenbrand hatten, gegen den nur Quarkpackungen halfen.

Achtsam mit meinen Lieben umgehen (aber Achtung, mich selbst und meine Bedürfnisse nicht dabei vergessen). Nur wenn es mir gut geht, kann ich gegenüber anderen Menschen auch aufmerksam genug sein, weil sonst meine Antennen „verstopft“ sind.

Nicht mehr so viel Geld für total unwichtigen Scheiß ausgeben, den kein Mensch wirklich braucht. Also – und das ist vielleicht eines der spannendsten Vorhaben dieses Jahr – will ich versuchen weder für Dekokram noch für Klamotten und Schuhe in diesem Jahr Geld auszugeben. Und hey, wir haben schon den 14.01. und bis jetzt ist es mir gelungen. Dazu mache ich aber noch mal eine gesonderte Rubrik hier im Blog auf, in der ich über mein Konsumverhalten und Änderungen daran schreiben möchte.

Und sonst so

Natürlich viele Konzerte und Festivals. Dies Jahr ist ein längerer Urlaub in Kombination mit dem geilsten Festival ever, dem Hellfest, geplant. Drückt mal die Daumen, dass unser Auto diesmal nicht wieder unseren Frankreich-Aufenthalt unfreiwillig verlängert *lach* Und wenn doch, dann wenigstens nicht unbedingt am Arsch der Heide in Petit Foret …

Das soll es für heute erst mal sein, ich habe durch das, was Leben eben so tut während man Pläne macht, doch deutlich weniger Zeit als gedacht …

Euch einen tollen Start in die Woche!

 

 

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