Was geht am Nordpol Süd??? Musik und Veranstaltungen zwischen Kiel und Hamburg

John Allen dirigiert den Schaubuden-Chor

John Allen am Donnerstagabend in der Schaubude. Der Laden ist für einen Donnerstag und Singer-Songwriter pickepackevoll. Was aber auch kein Wunder ist, den John Allen hat sich in den letzten Jahren in Kiel eine richtig schöne Fangemeinde erspielt.

Style

Womit? Na ja, eine Stimme, die sich irgendwo zwischen … genau das ist der Punkt, Vergleiche fallen hier schwer, und das ist gut so, denn mehr als einmal geht man vor allem zu Künstlern, die einen speziellen Sound haben. Und das hat John auf jeden Fall, auch wenn sich sein Style in den letzten Jahren vom Folk in Richtung der doch eher etwas „schwereren“ und leicht depressiven Singer-Songwriter Ecke gewandelt hat.

Wenn man ihn so anschaut, denkt man sofort „show, klassischer Hipster“. Aber ich habe mal recherchiert – er läuft mit Vollbart, Manbun und prägnanter Brille schon seit 2014 durch die Gegend, also ist er vielleicht „schuld“ und Begründer dieser Welle … Also Typisch Hamburg – da habt Ihr Eure Erklärung *lach*

Schön auch seine Zwischenmoderationen, in denen er das eine oder andere über die Entstehung seiner Songs erzählte. Sein Zugang zum Publikum ist dadurch auch ein ziemlich enger, es waren deutlich mehr als nur eine Handvoll Leute, die fast jeden Song rauf und runter mitsingen konnten.

Zwei, drei Dinge sind mir noch besonders aufgefallen – und die möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten. Zum einen, dass ihm das – leider zu selten benutzte – E-Piano meiner Meinung nach noch deutlich besser steht als die Gitarre. Es gab es für mich besonders bei den Klavierklängen  den einen oder anderen Gänsehaut-Moment.

Cover? Ja, aber …

Das Tom-Petty-Cover von American Girl in seinem reduzierten Style war zwar völlig anders interpretiert als in meiner Lieblingsfassung von den Acoustic Guerillas damals (hach, der Band weine ich immer noch etwas hinterher …) aber hat mich auch beeindruckt.

Und die Famous Last Words – die haben in ihrer Eingängigkeit irgendwie Hit-Potenzial. Für Tage wie heute, in denen es draußen nass und kalt ist. Und man schon tagsüber versucht ist, die eine oder andere Kerze anzuzünden und so richtig sentimental in der Ecke zu hängen.

Und dass für die letzten zwei Songs sogar noch ein Cello an Bord war … hach <3

 

 

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