Was geht am Nordpol Süd??? Musik und Veranstaltungen zwischen Kiel und Hamburg

Der Hammer des Nordens 2014

Gestern haben wir uns doch ein wenig die Füße wund gelaufen, um gleich drei größere Veranstaltungen so weit es ging mitzubekommen.

Der Hammer des Nordens 2014 war meine erste Station. In der Jury saßen Anja Lukaseder (ehemals DSDS), Verena Püschel (NDR Moderatorin) und Timbo und Band, die Vorjahressieger des Hammers des Nordens

Acht Künster/Bands waren aus den Vorentscheiden heraus ins Finale gelangt – eine bunte Mischung aus verschiedensten Acts.

Pascal Dwars hatte die Startnummer eins – und sang in guter Qualität James Blunt nach. Nicht mehr und nicht weniger. Das fand das Publikum ganz hübsch – aber der Jury war das definitiv zu wenig, weil sie mehr „Pascal“ hören wollten – und einen James Blunt gibt es ja auch schon …

The Shabby Chaplins sangen als zweite schon ein wenig origineller „Dear chasey Lane“ – Bloodhound Gang goes Plattdeutsch. Gute Idee, aber so gut leider auch wieder nicht.

Anna-Katharina Hengelhaupt coverte Sarah Mc Laughlans „Angel“ gut. Der Jury war das aber wiederum zu gecovert, auch wenn die Musikstudentin zumindest eine gute Figur auf der Bühne machte – und ich von ihr als Fotomotiv wirklich angetan war 🙂

Traum & Zeit aus Flensburg brachten mit „Lieb mich“ einen Schlager-Touch ins Geschehen – ich persönlich fand das ziemlich gruselig, war zwar alles sauber gesungen und gespielt – aber eben so gar nicht meins.

 Ain’t the Ones aus Kiel wären für mich einer von zwei möglichen Siegern gewesen, ihr Kiel-Song war handmade, die Performance der Jungs und Mädels auf der Bühne cool und der Sound klasse. Konnte sich aber gegen die schrille Performance der Frühstücks-Beater nicht durchsetzen. Schade.

Samstag auf der Meerblickbühne beim OKK gibts mehr von ihnen zu hören – ich werde sicher da sein.

D.E.P hat mir ebenfalls gut gefallen und sind mein persönlicher Sieger der Herzen. Coole Band, cooler Sound, stimmiges Gesamtpaket – spätestens Freitag Abend in der Showbox sehen wir uns wieder 🙂

Frühstücks-Beat, die Vorjahreszweiten wollten es noch einmal wissen (und gewannen in diesem Jahr dann ja auch…) Die Mischung aus Wencke Myrrhe „Gummiboot-Style“ von Cindy Senheiser und dem Guildo Horn Verschnitt Werner Düsenberg zog die Massen anscheinend am meisten in ihren Bann (wobei mein eigenes Soundempfinden beim Applaus bei DEP und Ain´t the Ones deutlich mehr Dezibel auf der Uhr hatte ….).

Eddy Monrow mit seiner Band – Respekt – das war ein perfekt einstudiertes Showprogramm. Konnte allerdings die Jury nicht wirklich begeistern, da zu viel Profihaftigkeit offensichtlich zu Punktabzug führte.

Abschließend dann noch die Kür des Gewinnerpaares … ich kann das wie gesagt nicht so nachvollziehen, aber muss ich ja vielleicht auch nicht 🙂

 

 

 

2 Antworten auf “Der Hammer des Nordens 2014”

  1. Ron

    Die Frühstücksfreunde sind bereit, sich für ihr Geschäft zum Affen zu machen und das gefällt offenbar. In den USA gibt es das schon seit Jahrzehnten mit der schwarzen Musik auf der Bühne und dem weißen Publikum im Saal.
    Echte und ernstgemeinte Musik wie von Ain´t no Ones oder Eddy Monrow erzielt erst dann größere Aufmerksamkeit, wenn ein Starkult aufgebaut ist. Ich fürchte, das wird nicht gelingen. Den anderen Finalteilnehmern übrigens auch nicht. Etwas nervig der Moderator mit seinem gewollt coolen Auftreten und der penetranten Lobheischerei für die tolle Bühne (auf der jedesmal die Jury verzweifelt fragte, ob dieses Mikro jetzt wohl ginge), aber trotzdem war es ein schöner Konzertabend.

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