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Review – Finn Cocheroo im Club 68

Im Grunde könnte ich meine Konzertkritik vom letzten Gig der Band „Finn Cocheroo and the LoFi-Few ja abschreiben, denn mir hat der Auftritt am gestrigen Abend im Club 68 ausnehmend gut gefallen.

Aber halt – kann ich natürlich nicht. Denn auch wenn ich mich Anfang des Jahres schon begeistert geäußert hatte, muss ich sagen, bei der Band hat sich deutlich was getan.

Die Jungs machen den Eindruck einer eingeschworenen Truppe, die sich auch während des Gigs nicht scheuen, sich mit Späßen untereinander auf die Schippe zu nehmen. Und wenn Finn mal eine Strophe eines Songs vergisst, dann holt er sie eben nach der Pause nach. Völlig entspannt und stressfrei, und genießt den Spaß, den er dabei hat.

Er strahlt unheimliche Sicherheit bei dem aus, was er tut und hat im Vergleich zum letzten Gig, den ich vor einigen Monaten gesehen hatte, noch ordentlich eine Schippe draufgelegt, was den Weg zur echten Rampensau ausmacht. Locker, unverkrampft und mit einer Wahnsinnsstimme gesegnet, die sich nur noch etwas in die Tiefen hinein entwickeln kann – und wird. Denn Finn ist für den Bluesbereich ja noch ein echt junger Hüpfer.

Aber nicht er allein sondern auch besonders Bernd „Flowerstick“ Blumenstiel an den Drums hat mir sehr gut gefallen. Laut können ja die meisten, aber dies kontrollierte Spiel – Respekt!

Jürgen und Stephan an Gitarre und Bass haben das Bild einer trotz einiger Wochen urlaubsbedingter Pause wunderbar eingespielten und zusammen passenden Truppe abgerundet.

Besonders gefallen haben mir „Have you no shame“ von Costello, „Tainted love“ ganz anders als ich es je zuvor gehört habe (und dabei ist definitv mein 80er Lieblingssong aus diesem Genre)“, „Ain´t no sunshine“ und der Hendrix Song, von dem ich verdammt noch mal vergessen habe, wie er heißt.

Hier noch mal die Setlist , damit ihr wisst, was so abging …

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Wer sich nun ärgert, dass er das Konzert gestern verpasst hat, die nächste Zeit ist die Band mächtig unterwegs, heute im Bullentempel in Rendsburg und morgen in Brügge bei  Bordesholm auf dem Musikfestival.

 

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