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Wehende Bärte mit Liebe zum Detail

Bevor es dann ans Eigentliche, eines der ganz wenigen Konzerte, die ich seit September gesehen habe, geht, ein paar Worte in eigener Sache.

Seit dem Sommer ist bei mir privat Etliches los gewesen, aber nun bin ich so einigen Ballast los und ich werde ab sofort wieder deutlich mehr als im letzten Jahr von Konzerten in der Gegend berichten, CD Reviews schreiben und Euch mit sonstigen Infos hoffentlich begeistern. Aber genug Rumgeredet, nun mal Butter bei die Fische …

Trez Hombrez

In guter Tradition ging es am letzten Wochenende zum vorweihnachtlichen  Konzert der Trez Hombrez, der wohl anerkanntesten ZZ-Top Cover-Bands aller Zeiten. Wie jedes Jahr in der Räucherei in Kiel und mit der gleichen Horde begeisterter Fans wie im Jahr zuvor.

Die Trez Hombrez stehen mit viel Liebe zum Detail – seht Euch nur das Bild der Schuhe und das mit der roten Feder am Hut an – und perfekten Gesten auf der Bühne. Wobei eine weitere kleine Neuerung Einzug gehalten hat, in diesem Jahr wurde in reinstem Norddeutsch eine kleine Story zum Besten gegeben …

       

Ebenfalls frisch im Gepäck hatten die Männer mit ihren wehenden Bärten auch ein paar der neueren Songs. Die wurden zwar nicht ganz so frenetisch gefeiert wie die Klassiker, aber gebt den Fans ein paar Jahre, dann wird das schon 😉

Ich selbst von ja eh ein Fan der letzten Scheibe „La Futura“, insofern war meine Begeisterung darüber wohl deutlich zu spüren, phasenweise hatte ich so ger das Fotografieren vergessen, weil ich stattdessen unbedingt tanzen musste.

Die Set-List

Wer noch mal genauer Luschern will, was er gesehen – oder blöderweise verpasst hat, hier die Setlist des Abends.

Die Stimmung

… war natürlich wieder bombig. Auch wenn mir vor lauter Begeisterung schon vor Beginn des Konzerts beim wilden Gestikulieren eine fast volle Flasche Bier zerschellte, war ich zum einen nicht die letzte und zum anderen gab es sogar wilde Tänzer, die die Lautsprecher-Mikro-Licht-Installation umgerissen haben.

Aber ganz im Sinne der Südstaaten-Tradition wurde cool reagiert und einfach nach dem Wiederherstellen des vorherigen Zustands weiter gefeiert.

An dieser Stelle dann allerdings auch die Feststellung, dass es diesmal nicht ganz so voll war wie im letzten Jahr. Aber bei drei Mega Veranstaltungen in Kiel am selben Abend war das letztlich leider kein Wunder.

 

Und sonst so …

Viel Spass, geile Songs wie Perlen an einer Schnur. Und drei Musiker auf der Bühne, die ihren Originalen in wirklich nichts nachstehen, auch wenn sie nicht aus den Südstaaten kommen sondern in ihren Herzen echte Kieler Jungs sind …<3

 

Männer mit Bart – Trez Hombrez

Samstag war ein guter Tag zum Party machen – die beste Freundin an der Seite konnten wir dann kurz vor Weihnachten noch mal so richtig schneckenmäßig aufdrehen beim Konzert der weltbesten ZZ Top Tribute Band, den Trez Hombrez in der Kieler Räucherei. In der gut gefüllten Location fanden sich dann jede Menge musikbegeisterter Menschen (überwiegend die Herren der Schöpfung) ein, darunter auch noch ein paar Kollegen von Ketie und mir, mit denen wir den Abend lang prima abfeiern konnten.

Die Songs

Natürlich waren die großen Hits alle im Gepäck, als Dusty, Frank und Billy Bo ihre Show ganz im Stile der Originale abzogen. Wobei ich natürlich gern meinen Lieblingssong gehört hätte, aber da der weniger gute Laune und mehr tiefsinnige Ballade ist, war es nicht zu erwarten, „Over you“ zu Gehör zu bekommen.

Aber ansonsten war alles dabei, was das Herz begehrt – vom schwungvollen Start mit Under pressure bis zur letzten Zugabe wurde ein Feuerwerk aller Klassiker abgebrannt – und das sogar mit wechselnden – sagen wir mal – Kostümen. Achtet in der Galerie mal auf die Kopfbedeckungen, dann wisst Ihr, was ich meine 😉

SO muss man feiern

Das Publikum feierte die drei Männer mit gründlicher Abfeierei, was soll man auch sonst tun, wenn es sackweise auf den Punkt gespielte, geile Mugge von gute Laune Garanten gibt. Auch ich habe nach einer Weile dann mal die Fototasche beiseite gestellt und stattdessen mitgezappelt was das Zeug hielt.  Aber ne, natürlich nicht nur ich, Ketie hatte gleich von Anfang an die Chance genutzt, während ich noch am Knipsen war.

Ich bewundere bei der Show der Trez Hombrez immer wieder, wie schön sich die Bärte in der leichten Brise auf der Bühne im Wind wiegen und wie perfekt jeder Schritt auf der Bühne sitzt, so koordiniert wie sich die beiden bewegen.

Aber das alleine ist es natürlich nicht, auch die Lust am Spiel macht so einiges aus. Ohne Vorband bis nach halb 12 durchzuhalten mit kurzer Verschnaufpause, das verdient auf jeden Fall auch so einigen Respekt. Da haben sich die Drei es auch verdient, dass sie sich als kleinen Motivationsschub ein paar sexy Ladies auf die Bühne zitierten, die dann für sie und mit ihnen tanzten.

Ketie und ich waren von diesem Abend mit der dazugehörigen Feierei auf jeden Fall so angetan, dass wir beschlossen haben, das muss zukünftig – unabhängig vom Schneckenabend am Donnerstag alle paar Wochen mal sein. Tanzen ist einfach was für die Entspannung von Körper und Seele, das man viel viel häufiger mal tun sollte.

Und nun lass ich Euch mal mit den Fotos Euren Spaß haben …