Was geht am Nordpol Süd??? Musik und Veranstaltungen zwischen Kiel und Hamburg

Zwischen Online Dating und Drohnen abschießen – #bcki15

Zwei Tage Barcamp am letzten Wochenende im Wissenschaftspark Kiel – das bedeutet natürlich auch jede Menge Input für mich zu den verschiedensten Themen. Aber neee, damit sind keine Cocktails gemeint, auch wenn der Name im ersten Moment auf das örtliche Treffen der Barmänner Kiels hoffen lässt …

Barcamp – kann man das essen?

Du weißt nicht, was ein Barcamp ist? Das ist ein Treffen von möglichst vielen Technik- und medienaffinen Menschen, die sich miteinander austauschen, lernen, erklären und lachen möchten. Nicht nur technischer Natur sondern auch menschlich gesehen gibt es hier unheimlich viel mitzunehmen, während man so über seinen Tellerrand hinaus schaut.

Das coole am Barcamp ist, dass jeder etwas dazu beitragen kann.

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Nach einer kurzen Vorstellung des Orga-Teams (Hier noch einmal ein herzliches DANKE ihr tollen Menschen, die das alles ehrenamtlich machen!!!) und der Sponsoren (auch an Euch DANKE für die Unterstützung, Essen, Trinken, Räumlichkeiten, Material usw.) stellen die Teilnehmer, die etwas zu einem Thema zu erzählen haben, Ihre Idee vor und je nach Menge der Handzeichen wird geschaut, dass ein passender Raum bereitgestellt wird.

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Was für ein Gewusele während der Themenvorstellung / Abstimmung

Die Inhalte sind bunt durchmengt, es geht von Technikthemen, Recht (hier hat z.B. der Leiter der Staatskanzlei über zukünftige Entwicklungen im Medienrecht besonders zum Jugendschutz diskutiert), Datenschutz (Darf ich Drohnen abschießen) hin zu „Wie kooperiere ich als Blogger mit Firmen“, Suchmaschinenoptimierung, Online-Dating für Online Marketer (das war ein genialer Vortrag übrigens), Blogvorstellungen bis hin zum Thema Projektmanagement (meine allererste eigene Session, da war ich ganz schön aufgeregt, aber dazu gleich mehr), Überleben für die Steinmetze und Hilfe für Flüchtlinge. Ihr seht also, eine ganz schön breit gefächerte Themenpalette.

Hier mal das Session Grid (=Thementafel) der beiden Tage:

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Mir hat besonders gefallen …

Gesehen habe ich so einige Sessions. Besonders gefallen haben mir die sehr launige, mit tollen Bildern aufbereitete und sehr anschaulich beschriebene Session zum Thema Online-Dating für Online Marketer. Welche Mühe sich Niels mit seinen statistischen Erhebungen gemacht hat, um die Dame seines Herzens auf möglichst effiziente Art und Weise zu finden – großes Kino. Die Fotos waren allerdings teils ein wenig verstörend – aber geil … Ne, nicht die beiden Herren auf dem Bild – die haben nur die interessanten Sessions gehalten 🙂

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Stefan und Niels im Gespräch – zwei alte SEO Hasen unter sich …

Spannend fand ich auch die Session über Blogs, in der von Stefan erklärt wurde, welche Zahlen wirklich zählen und wie man seine Fans (deren Anzahl auf Facebook nicht wirklich die wichtigste ist) aktiviert und mit welchen Algorithmen Facebook Beiträge unter die zu erreichenden Personen streut.

Bedauert habe ich es wie immer, dass laut Session-Grid wie so oft die spannendsten Sessions für mich zum genau gleichen Zeitpunkt abliefen, so dass ich doch so einiges verpasst habe, was ich gern gesehen hätte. Aber das ist natürlich ein Grund, um auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein, wenn es denn heißt #bcki16!

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Meine eigene Session

Im letzten Jahr hatte ich ja etliche Sessions besucht und hatte auch Lust dazu, in diesem Jahr selbst mal was zu machen. Einfach weil ich mich das trauen wollte und vielleicht der eine oder andere zum Thema Projektmanagement, womit ich mich ja nun tagtäglich im richtigen Leben beschäftige, etwas mitgeben zu können.

Ich habe versucht, aufzuzeigen, welche Schritte es von der ersten Idee, also vor Beginn eines Projekts bis hin zum Abschluss und den „lessons learned“ so geben kann. Dadurch, dass ich doch um einiges aufgeregter war als sonst bei Moderationen, weil die Situation eine ganz andere war, verlor ich sogar mal kurz den Faden, aber das war gar nicht wirklich schlimm, saßen doch genug Barcamper im gleichen Raum, die echt Ahnung hatten und mir sofort wieder aufs richtige Gleis halfen. Für mich war besonders spannend die doch in Teilen ganz andere Perspektive von Projektleitern aus der freien Wirtschaft, die teils mit ganz anderen Problemen zu kämpfen haben als ich in meinem Job.

Fazit

Nach zwei Tagen Barcamp war ich dann erschöpft aber glücklich. Super Wetter, tolle Menschen, viele Informationen – mehr geht nicht.

 

 

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